VWT-Hauptgeschäftsführer Stephan Fauth: "Konjunktureller Abschwung kommt auch in Thüringer Wirtschaft an"

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen: "Erfreulich ist, dass die Zahl der Arbeitslosen erneut gesunken ist. Von dieser Entwicklung haben alle Zielgruppen profitiert. Allerdings entwickelt sich der Arbeitsmarkt derzeit regional sehr unterschiedlich..."
10/30/2019

Medieninformation

VWT-Hauptgeschäftsführer Stephan Fauth: "Konjunktureller Abschwung kommt auch in Thüringer Wirtschaft an"

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen Thüringens sagte VWT-Hauptgeschäftsführer Stephan Fauth: "Erfreulich ist, dass die Zahl der Arbeitslosen erneut gesunken ist. Von dieser Entwicklung haben alle Zielgruppen profitiert. Allerdings entwickelt sich der Arbeitsmarkt derzeit regional sehr unterschiedlich. Während in strukturschwächeren Regionen die Arbeitslosigkeit nach wie vor rückläufig ist und Fachkräfte fehlen, spürt die Metall-und Elektroindustrie den konjunkturellen Abschwung deutlicher. Immer mehr Firmen planen Kurzarbeit oder sind davon betroffen. Insbesondere bei den Automobilzulieferern hinterlässt der Abschwung in Thüringen deutliche Spuren. Die Situation auf den Weltmärkten verunsichert die hiesigen Unternehmen in immer höherem Maße. Umso mehr ist es für die Wirtschaft wichtig, nach der Landtagswahl in Thüringen stabile Verhältnisse zu schaffen. Die Thüringer Wirtschaft erwartet Klarheit über den zukünftigen Kurs des Landes und braucht zeitnah eine handlungsfähige Regierung, damit potentielle Investoren wissen, welche Rahmenbedingungen sie erwarten. Ein wirtschaftsfreundliches Klima wird dann auch Investitionsentscheidungen der Unternehmen erleichtern."

55.800 Frauen und Männer waren im Oktober 2019 arbeitslos, das sind fast 800 weniger als im September und rund 1.600 weniger als im Oktober 2018. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,0 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Im Quotenranking liegt Thüringen jeweils 0,2 Prozentpunkte hinter Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Nach Thüringen folgen die anderen ostdeutschen Bundesländer ebenso wie Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Bremen. Im Oktober waren 17.700 Männer und Frauen länger als ein Jahr ohne Job und galten als langzeitarbeitslos. Das sind 2.100 weniger als im Oktober 2018. Insgesamt gelten rund 32 Prozent der Arbeitslosen in Thüringen als langzeitarbeitslos.

Dr. Ute Zacharias
Verbandssprecherin
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